Unterbringung

Gemäss Verteilerschlüssel werden 6.1% Prozent aller Asylsuchenden in der Schweiz dem Kanton Luzern zugeteilt.

Analog zur Neustrukturierung des Asylwesens auf Bundesebene strebt auch der Kanton Luzern eine Zentrumsstrategie an, d.h. Asylsuchende bleiben bis zum Entscheid über ihr Gesuch mehrheitlich in den kantonalen Asylzentren. Eine dezentrale Platzierung in Wohnungen wird nur noch in Ausnahmefällen bewilligt. Bei ihrer Ankunft im Kanton werden die Asylsuchenden zunächst in einem Durchgangszentrum untergebracht. Der Aufenthalt dort beträgt in der Regel zwei bis sechs Monate. Danach werden sie je nach Betreuungsbedarf in Aufenthalts- oder Minimalzentren platziert.

Bei einem Statuswechsel zu anerkannten Flüchtlingen oder vorläufig Aufgenommenen werden die Personen dann in individuelle Wohnräume umquartiert, die der Kanton gemietet hat. Dabei ist der Kanton bestrebt, eine möglichst gleichmässige Verteilung über das ganze Kantonsgebiet zu erreichen. Die Abteilung Wohnbegleitung organisiert den Transfer von den Asylzentren in die Wohnungen und betreut diese Liegenschaften.