Beschäftigung

Asylsuchende dürfen während den ersten drei Monaten nach Einreichen des Asylgesuches keiner bezahlten Erwerbstätigkeit nachgehen. Beschäftigungsprogramme bieten eine sinnvolle Tagesstruktur und eine Alternative. Diese werden in Zusammenarbeit mit Gemeindebehörden und Freiwilligen organisiert. Hierbei wird unterschieden zwischen gemeinnützigen Einsätzen und Arbeitseinsätzen: Gemeinnützige Beschäftigungsprogramme sind von kurzer Dauer mit keinem oder geringem Verdienst. Sie sind deshalb auch nicht meldepflichtig. Hingegen werden Arbeitseinsätze in der Land- oder Forstwirtschaft von ein bis zehn Tagen als Erwerbstätigkeit erfasst. In diesem Fall informiert der Sachbereich Beschäftigung der Abteilung Integrationsmassnahmen das Amt für Migration über den Einsatz.

Durch diese Beschäftigungsprogramme lernen die Asylsuchenden erste, wichtige Bedingungen des schweizerischen Arbeitsmarktes kennen und können ihre individuellen Fähigkeiten sinnvoll einsetzen und weiterentwickeln.

Nach Ablauf der dreimonatigen Sperrfrist dürfen Personen mit N-Ausweis grundsätzlich arbeiten. Es müssen die orts- und branchenüblichen Löhne eingehalten werden. Das Amt für Migration (AMIGRA) gibt Auskunft über die Bedingungen bezahlter Erwerbstätigkeit.