Beschäftigung

Beschäftigungsprogramme bieten Asylsuchenden eine sinnvolle Tagesstruktur und ermöglichen ihnen, erste wichtige Bedingungen des schweizerischen Arbeitsmarktes kennenzulernen sowie ihre individuellen Fähigkeiten sinnvoll einzusetzen und weiter zu entwickeln.

Die Beschäftigungseinsätze werden in Zusammenarbeit mit Gemeindebehörden und Freiwilligen organisiert. Hierbei wird unterschieden zwischen gemeinnützigen Einsätzen und Arbeitseinsätzen: Gemeinnützige Beschäftigungsprogramme sind von kurzer Dauer mit keinem oder geringem Verdienst. Sie sind deshalb auch nicht meldepflichtig. Hingegen werden Arbeitseinsätze in der Land- oder Forstwirtschaft von ein bis zehn Tagen als Erwerbstätigkeit erfasst. In diesem Fall informiert der Sachbereich Beschäftigung der Abteilung Integrationsmassnahmen das Amt für Migration über den Einsatz.

Werden Asylsuchende dem Kanton zugewiesen, dürfen sie grundsätzlich einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Es müssen dabei die orts- und branchenüblichen Löhne eingehalten werden. Das Amt für Migration (AMIGRA) gibt Auskunft über die Bedingungen bezahlter Erwerbstätigkeit.